TinaA2B/ November 20, 2021/ Rezensionen, Tinas Rezension/ 0Kommentare

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Autorin: Menna van Praag
Übersetzung: Anu Katariina Lindemann
Verlag: Heyne Verlag
Erschienen: 09. November 2021
Format: Paperback, Klappenbroschur
ISBN:  978-3-453-32174-8
Seitenzahl HC: 608 Seiten

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(Tinas Rezension)

Inhalt:

Goldie, Lyiana, Scarlet und Bea sind Halbschwestern. Geboren am selben Tag, sind sie die Töchter von verschiedenen Müttern und eines Vaters – des mächtigen Dämons Grimm. Getrieben von dem Wunsch, die Erde zu beherrschen, verlieh er jeder Tochter die Macht über ein Element: Erde, Luft, Wasser und Feuer. Um ihr volles Potenzial zu entfalten müssen sie als erwachsene Frauen in das Reich ihres Vaters zurückkehren. Kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag stehen die Schwestern Grimm vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens: Streben sie nach der dunklen Macht ihres Vaters, oder wollen sie die Welt und die Menschen, die sie lieben vor dem düsteren Grimm retten?

Meinung:

Seit ich das Buch in der Verlagsvorschau gesehen habe, wollte ich es unbedingt lesen. Leider hat mir die Kapitelaufteilung dann gründlich das Lesevergnügen verdorben und ich konnte die Geschichte überhaupt nicht so genießen, wie ich es mir gewünscht hätte.

Die vier Schwestern kennen sich eigentlich gar nicht, und haben nur eine Gemeinsamkeit – ihren Vater W. Grimm. Die Erinnerungen an ihn und dass sie Geschwister sind, kommen nach und nach kurz vor ihrem 18. Geburtstag, kurz bevor der Tag der Entscheidung ansteht. Jede von ihnen bemerkt im Laufe der Zeit, dass sie eine besondere Gabe hat und vor ihrem Geburtstag machen sich diese immer mehr bemerkbar.

Eigentlich ist diese Geschichte richtig spannend und interessant, aber die Kapitelaufteilung hat mich ehrlich gesagt ganz wahnsinnig gemacht.
Die Autorin erzählt die Geschichte aus der Sicht der vier Schwestern und aus einigen weiteren, was eigentlich kein Problem ist, mag ich doch diese Rundumsicht auf die gesamte Handlung aus verschiedenen Blickwinkeln eigentlich sehr. Hier war es aber leider zu viel des Guten, es gab immer nur minimale Ausschnitte bis die Perspektive wieder wechselte, hinzu kamen Rückblenden, die genau so erzählt wurden und sogar das eigentlich spannende Ende wurde in zweiseitige Kapitel unterteilt, was die Spannung immer wieder abflauen ließ.

Ich konnte mich überhaupt nicht fallen lassen, und habe gefühlt ewig an dem Buch gelesen, weil ich es nach einigen Seiten immer wieder weggelegt habe. Dabei sind die vier Schwestern richtig gut charakterisiert worden und ich fand ihren Weg und ihre Entwicklung super. Leider war das Lesen eher mit einem Stroboskoplicht vergleichbar, ständig blitzte ein Charakter auf, dann war es wieder vorbei und der nächste kam zu Wort und das zog sich bis zum Ende hin.

Das ist eigentlich auch der stärkste Eindruck, den das Buch bei mir hinterlassen hat. Die Charaktere waren wirklich gut beschrieben und auch die Grundidee der Story fand ich abwechslungsreich und auch interessant zu lesen, auch der Schreibstil ist locker und leicht, und lässt sich gut lesen. Trotzdem gab es – gerade im Mittelteil – einige Längen, die das Lesen noch anstrengender machten, als es auf Grund dieser schnellen Kapitelsprünge sowieso schon war.

Fazit:

Solide Grundidee, mit interessanten Charakteren und einem echt guten Schreibstil. Trotzdem war es für mich nicht einfach, das Buch zu lesen. Die erwähnte Kapitelaufteilung hat es mir einfach schwer gemacht, der Handlung lange zu folgen, so dass ich immer nur wenige Seiten am Stück lesen konnte und so für mich gar keine Spannung aufkommen konnte. Ich würde sagen, man sollte sich vor dem Lesen die Leseprobe anschauen, um herauszufinden, ob man damit klarkommt – auch wenn es mir nicht geholfen hat. Mir hat es das Lesen leider etwas vermiest, weil ich mich so überhaupt nicht in der Geschichte verlieren konnte. 3/5 Sterne.

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