TinaA2B/ Dezember 10, 2021/ Uncategorized/ 0Kommentare

****Achtung, Teil 3 und Abschluss der Reihe – Rezension könnte Spoiler enthalten ***

Werbung: Herzlichen Dank an den Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung.

Autorin: Katherine Arden
Übersetzung: Michael Pfingstl
Verlag: Heyne Verlag
Erschienen: 09. November 2021
Format: Paperback , Klappenbroschur
ISBN: 978-3-453-32159-5
Seitenzahl: 528 Seiten

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(Tinas Rezension)

Inhalt:

Moskau ist zerstört, seine Bewohner sind Hunger und Kälte preisgegeben. Eine Schuldige ist schnell gefunden: Wasilisa Petrowna, das Mädchen mit den wilden schwarzen Haaren und den smaragdgrünen Augen. Während Wasja sich der Angriffe der Moskowiter erwehren muss, lässt sich der Großfürst in seinem Rachedurst auf die falschen Verbündeten ein und droht, sein Reich geradewegs in den Untergang zu führen. Doch damit nicht genug: Eine uralte Kreatur kehrt nach Moskau zurück und bringt die Welt der magischen Wesen in Gefahr. Um sie und ihre Heimat zu retten, braucht Wasja erneut die Hilfe des Winterdämons Morosko. Aber diesmal kommen die beiden zu spät …

Meinung:

Nachdem ich Teil 1 so sehr geliebt habe, und Teil 2 mich nicht so ganz von sich überzeugen konnte, war ich gespannt auf den Abschluss der Trilogie, habe ich doch gehofft, dass vom Zauber des ersten Bandes wieder etwas da ist. Und ich wurde nicht enttäuscht!!

Die Handlung schließt absolut nahtlos an den Vorgänger an, Moskau wurde zerstört und Wasja soll Schuld daran sein. Aber das ist nicht die einzige Katastrophe, der sie sich stellen muss, denn der Bär ist zurück…

Ich hatte echte Bedenken, was diesen Teil anging. Der Vorgänger hat mir nur stellenweise gefallen, der alte Zauber, dieses märchenhafte hat mir einfach so sehr gefehlt. Aber Die Hexe und der Winterzauber hat endlich wieder all das gezeigt, was ich im ersten Band so sehr geliebt habe.

Hier war die Sprache wieder bildhaft und fast poetisch, die Atmosphäre war düster und mystisch, so wie ich es aus Band 1 kannte. Wasja war so, wie ich sie kennengelernt habe: mit ihrem eigenen Kopf setzt sie sich dafür ein, was sie für das Richtige hält. Sie ist erwachsener und reifer geworden, aber sie ist immer noch der ungestüme Wildfang, der sie als Mädchen war.

Endlich gab es auch wieder mehr über den Zwiespalt zwischen christlichem und heidnischen Glauben und endlich auch wieder mehr über die Geister aus den russischen Legenden und Mythen, die einfach zu Wasjas Welt gehören.

Die Charaktere hatten diesmal viel mehr Tiefe, gut erdacht fand ich sie ja immer schon, aber dieses Mal waren sie für mich viel authentischer.

Dieses Finale hatte alles, was ich nach Band 1 erwartet habe, aber im Zwischenband so sehr vermisst habe und gerade die Geschichte zwischen Wasja und dem Winterkönig (und dem Bären) hat einen tollen Abschluss gefunden

Fazit:

So ein genialer Abschluss der Trilogie. Ich bin einfach nur begeistert und hatte nach Band 2 echte Bedenken, dass diese so geniale Geschichte in seinem einzigartigen Setting keinen würdigen Abschluss erhält. Aber die Sorge war unbegründet: Ein wahrhaft angemessenes Ende für eine der genialsten Trilogien, die ich je gelesen habe. Hier stimmte einfach alles und die Geschichte um Wasja, Morosko und dem Bären wurde einfach nur fantastisch zu Ende erzählt.

Absolute Leseempfehlung, Jahreshighlight und natürlich 5/5 Sterne!

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