ElaA2B/ Juli 21, 2022/ Elas Rezension, Rezensionen/ 0Kommentare

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Autorin: Emiko Jean 
Autorin: Katarina Ganslandt (Übersetzung) 
Verlag: dtv Verlag
Erscheint: 20. Juli 2022
Format: Gebundene Ausgabe 
ISBN: 978-3-423-76392-9
Seitenzahl 384 Seiten 

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(Elas Rezension)

Inhalt 

Und plötzlich bist du Prinzessin von Japan
Bislang war Izumi Tanka ein ganz normaler amerikanischer Teenager. Das einzig Besondere in ihrem Leben sind ihre japanische Herkunft und ihr unbekannter Vater. Alles verändert sich, als sie herausfindet, dass dieser Unbekannte kein Geringerer als der zukünftige Kaiser von Japan ist. Und das wiederum bedeutet, dass Izzy plötzlich kaiserliche Kronprinzessin ist – immer nur einen kulturellen Fauxpas vom nächsten Skandal entfernt. Wird ihr Prinzessinnentraum zum Albtraum oder kann sie ihn zu einem Happy End führen, Ritter in strahlender Rüstung inklusive?

Meinung 

Emiko Jean hat eine wundervolle Geschichte geschrieben, die ein wenig an Filme wie „Plötzlich Prinzessin“ erinnert und das mit dem kulturellen Hintergrund Japans Geschichte und den Traditionen, die dieses Land geprägt haben. Es ist nicht nur ein Jugendbuch, das wirklich grandios geschrieben wurde. Es bietet einfach viel mehr. 

Izumi ist eine wundervolle Protagonistin, die mich wirklich überraschen konnte. Sie ist einerseits sehr selbstbewusst, aber dieses Selbstbewusstsein ich auch genau das, was es ihr so schwer macht sich in der fremden Kultur Japans zu beweisen. 
Emiko Jean schafft es, dass sämtliche Inneren und äußern Konflikte mit denen Izumi zu kämpfen hat, und ihre Reaktion darauf, sich absolut realistisch anfühlen. Dabei verliert das Buch aber nicht an Emotionalität und dem Sinn für die leisen Töne.

Ich liebe Bücher, die mich mit ihrem Plot und dem Setting überraschen. Es war die Balance zwischen dieser Leichtigkeit und ernsten Tönen, die mir sehr gut gefallen hat. 
Dieser Struggle zwischen kultureller und angenommener Identität, die uns ein Gefühl der Zugehörigkeit gibt, wurde in dieser Geschichte durch die Autorin wirklich hervorragend und mit viel Empathie herausgearbeitet und dargestellt. 

Besonders gut haben mir auch die Anspielung auf Marvels Avenger gefallen, bei der Gelegenheit wurde auch erwähnt, wie die Außenwahrnehmung von asiatischen Menschen in der Gesellschaft ist. 
Auch wie es sich mit der Presse und Social Media verhält, wenn man plötzlich von der Öffentlichkeit komplett anders wahrgenommen wird. 

Ich mag das Cover sehr. 

Fazit 

Tokyo Ever After ist ein wunderbares Buch, das für mich als Leser einige Überraschungen bereithielt und an den richtigen Stellen die volle Bandbreite von Emotionen über mich ausgeschüttet hat. Es ist eine Geschichte bei der ich wirklich mitgefiebert habe. 
Ich hoffe wirklich, dass es im zweiten Band – den ich unbedingt lesen muss – mit der Geschichte so weitergeht. 
Denn dann erwartet mich, wenn ich als Maß diesen Auftakt nehme, eine großartige Coming of Age Reihe.

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