TinaA2B/ August 31, 2022/ Rezensionen, Tinas Rezension/ 0Kommentare

Werbung: Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.

Autorin: Lucinda Flynn
Verlag: Knaur TB
Erschienen: 01. August 2022
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-426-52800-6
Seitenzahl 384 Seiten

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(Tinas Rezension)

Inhalt:

2097 ist der Data Space zusammengebrochen. Ein Ort unendlich vieler Datenströme, auf den die Menschen seit jeher nur mit bestimmter Hardware zugreifen konnten. Dieser Zusammenbruch hat viele Menschenleben gefordert, doch die Überlebenden haben besondere Fähigkeiten erhalten: Sie können den Data Space mit ihren Gedanken manipulieren.

Jace ist einer von ihnen, ein sogenannter Cybertech. Doch die Megakonzerne machen Jagd auf die Cybertechs, die sie nur als Forschungsmaterial sehen. Währenddessen plant eine KI, das Massaker zu wiederholen. So müssen Jace und seine Verbündeten nicht nur die KI aufhalten, sondern auch noch vor den Konzernen flüchten und der Kampf weniger Individuen gegen das System beginnt …

In einer Welt, in der Menschen, Maschinen und Daten sich immer ähnlicher werden, stellt sich die Frage, wer das Recht auf ein freies Leben hat. Ein mitreißender Cyberpunk-Roman, der die Menschlichkeit in einer bedrohlichen Zukunft voller Geld, Hardware und Daten sucht.

Meinung:

Als ich im Newsletter Code X das erste Mal sah, wollte ich es unbedingt lesen. Ich liebe Sci-Fi Geschichten und der Klappentext klang einfach zu gut. 

2097 bricht der Data Space zusammen, tausende Menschen, die zu dieser Zeit online waren, starben oder fielen ins Koma. Diejenigen, die überlebten, hatten plötzlich eine andere Verbindung zu dieser Online-Welt und können sie ohne Geräte betreten und beeinflussen. Man lernt als Leser zuerst Jace kennen, der mit seinem Leben nicht zufrieden ist. Er arbeitet in einem der Großkonzerne/ Megacons, die alles bestimmen und das Data Space beherrschen, und hofft darauf, endlich erfolgreich zu werden und somit mehr Lebensqualität und auch die Liebe seiner Familie wieder zu erlangen. Als er versucht, aus den Fängen eines der MegaCons zu fliehen, die die Cybertechs für ihre Zwecke erforschen und misbrauchen wollen, trifft er auf eine ungewöhnliche Mitstreiterin namens Kalypso und auf die Hackerin Sam, die mit Hilfe von Blogbeiträgen versucht, die MegaCons zu stürzen.

Ich fand die Geschichte um Jace, Sam und Kalypso und ihrer weiteren Mitstreiter sehr unterhaltsam und gelungen. Die Handlung war spannend und von der Autorin richtig gut erdacht und umgesetzt. Die Charaktere waren sehr detailliert herausgearbeitet und sehr authentisch dargestellt. Was ich nicht so gut nachvollziehen konnte, waren die Gründe von Jace‘ Familie für ihr Verhalten ihm gegenüber.

Was mich etwas in meinem Lesefluss hat stocken lassen war, dass ich oft das Gefühl hatte, dass alles viel zu glatt ging. Plötzlich ändert ein Gegenspieler seine Meinung und hilft den Freunden, oder eine brenzlige Situation / ein Konflikt lösen sich viel zu schnell auf. Deswegen kam mir die gesamte Handlubg teilweise zu konstruiert vor.

Trotzdem war die Grundidee und die Umsetzung insgesamt lesenswert und hat mich gut unterhalten.

Fazit:

Ich habe mich bei Code X – Das Erwachen der Cybertechs gut unterhalten gefühlt, auch wenn mich die Autorin nicht ganz abholen konnte. Irgendwie kam mir die Geschichte zu konstruiert vor bzw. Konflikte usw. lösten sich meiner Meinung nach viel zu glatt/ schnell auf. Trotzdem war die Handlung recht spannend und die Charaktere wirklich gut erdacht, so dass ich das Buch gern gelesen habe. 3,5/5 Sternen mit hoher Tendenz nach oben.


Elas Rezension zum Buch findet Ihr übrigens hier: KLICK

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