TinaA2B/ Januar 4, 2023/ Rezensionen, Tinas Rezension/ 0Kommentare

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Autorin: Stefanie Lasthaus
Verlag: Heyne Verlag
Erschienen: 14. Dezember 2022
Format: ebook
ISBN: 978-3-641-29564-6
Seitenzahl: 432

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(Tinas Rezension) 

Inhalt

Als Mary zum einundzwanzigsten Geburtstag ihrer jüngeren Schwester Moira nach Hause aufs Land fahren muss, ist sie nicht gerade begeistert. Nach dem Tod der Eltern sind die beiden Schwestern bei ihrer strengen Tante aufgewachsen, die Moira immer bevorzugt hat. Als diese zum Geburtstag nun auch noch die Kette ihrer verstorbenen Mutter bekommt, ist Mary zutiefst verletzt. Die Schwestern geraten in einen Streit, bei dem das Amulett in den Brunnen im Garten ihrer Tante fällt. Mary bleibt nichts anderes übrig, als hinterherzuklettern. Doch als sie unten ankommt, ist sie nicht mehr in ihrer Welt, sondern in Frau Holles Labyrinth – einem düsteren, gnadenlosen Reich, in dem die Menschen keine Erinnerungen mehr an das haben, was ihnen einst lieb war. Für Mary beginnt ein brutaler Kampf ums Überleben …

Meinung

Ich bin ja großer Fan von Märchendaptionen – bisher gab es noch keine von Frau Holle (jedenfalls kenne ich noch keine) und deshalb war ich seit der Vorschau absolut hibbelig auf das Erscheinen.

Gleich zu Anfang lernt man Marybeth, genannt Mary kennen, die zu den letzten beiden Mitgliedern ihrer Familie unterwegs ist, und auch über ihre Gabe wird man direkt aufgeklärt. Denn in der Welt, in der Mary lebt, hat jeder Mensch ein besonderes magisches Talent. Mary fand ich wirklich gut gezeichnet und habe sie gern auf ihrem Weg begleitet. Auch die anderen Charaktere haben mir größtenteils gut gefallen und gerade die düstere und teilweise trostlose Atmosphäre wurde von der Autorin großartig dargestellt. Den Bezug zum Original hat Stefanie Lasthaus für mich auch perfekt in ihre Erzählung eingebaut.

Ich empfand das Buch schon direkt von Beginn an als Pageturner und habe beim Lesen alles um mich herum vergessen. Auch die ersten Erlebnisse in der Welt unter dem Brunnen fand ich genial, aber irgendwann flaute meine Begeisterung ein klitzekleines bisschen ab. Die Beschreibungen verloren sich öfter in unbedeutenden Details und irgendwie gab es zu wenig von Frau Holle, auch wenn sich die gesamte Geschichte um sie dreht – ich kann es leider nicht näher beschreiben, ohne zu viel vorwegzunehmen.

Was mich teilweise auch störte, war, dass manches ohne Erklärung so dahin gesagt und hingenommen wurde – gerade zum Ende hin. Ach ja, dieses Ende lässt mich auf eine Fortsetzung hoffen… ansonsten wäre das für mein Empfinden irgendwie unvollständig…ich brauche doch einen Abschluss, so kann es auf jeden Fall nicht vorbei sein.

Trotzdem hab ich’s richtig gern gelesen, auch wenn mich die zweite Hälfte der Geschichte nicht mehr so ganz so abgeholt hat, wie die erste Hälfte.

Fazit

Eine tolle Märchenadaption, die mich aber in der zweiten Hälfte nicht mehr so ganz begeistert hat, wie in der ersten. Da war es noch ein Pageturner, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Atmosphäre und Charaktere haben perfekt zur Geschichte gepasst und sie trotz klitzekleiner Kritikpunkte zu einem Lesevergnügen gemacht. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung, das Ende wäre so zu unvollständig. 4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️

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